Worin liegen die Unterschiede zwischen einem Versicherungsvertreter und uns, dem Versicherungsmakler?

Versicherungsvertreter & Mehrfachvertreter Versicherungsmakler
Bundesgerichtshof: "Auge und Ohr der Versicherungsgesellschaft" Bundesgerichtshof: "Interessenvertreter seines Kunden"
abhängig und weisungsgebunden gegenüber dem Versicherer kundenorientierte Beratung; unabhängig von Versicherern
Verkauf von Versicherungsprodukten nach Umsatzvorgaben des Versicherers kundenoptimierter Versicherungsschutz durch Risiko- und Bedarfsanalyse
standardisierte Versicherungsbedingungen des Versicherers Möglichkeit individueller Versicherungsbedingungen und Deckungskonzepten
keine bzw. stark beschränkte Marktübersicht umfassende Marktübersicht nach deutschen Rechtsstandards
in der Regel mehrjährige, unflexible und teure Sachversicherungs-, oft auch Gruppenverträge, um Kunden an die Gesellschaft zu binden flexible Vertragsgestaltung und Risiko-/Marktanpassung
haftet nicht persönlich für seine Beratung bzw. Verkauf, da nur Erfüllungsgehilfe der Gesellschaft volle persönliche Haftung für seine Empfehlungen

Konkret bedeutet das:
Der Versicherungsvertreter bekommt den Auftrag seiner Gesellschaft bestimmte Produkte in einer bestimmten Zeit zu verkaufen (sogenannte Geschäftspläne). Seine erste Überlegung ist dann, welcher Kunde am besten zu diesem Produkt passen könnte und selektiert diese aus seinem Bestand. Diesen Kunden versucht er dann das Produkt zu verkaufen, egal, ob dieser es wirklich benötigt oder nicht.